Wir feiern die Eröffnung des Landschaftsparks Baumkirchen Mitte!

Am 22. Mai 2019 um 14 Uhr wird Stadtbaurätin Prof. Dr. Elisabeth Merk gemeinsam mit Stefan Ondracek (Leiter Baurechtschaffung, CA Immo Deutschland GmbH), Robert Kulzer (Vorsitzender des Bezirksausschusses 14 Berg am Laim) und Andrea Gebhard den Landschaftspark im Quartier Baumkirchen Mitte offiziell eröffnen. Die Besucher können im Anschluss an einer Führung teilnehmen, die Einblick gibt in die behutsame Gestaltung der ökologischen Vorrangfläche.
Auch am 24. Mai 2019 gibt es von 14 bis 16 Uhr noch einmal die Möglichkeit, an halbstündigen Führungen teilzunehmen. Treffpunkt ist der Eingang des Landschaftsparks, Nähe der Hermann-Weinhauser-Straße 31.

Ein neues Quartier entsteht

Auf dem 15 Hektar großen Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerkes München 4 in Berg am Laim entsteht seit 2013 das Stadtquartier „Baumkirchen Mitte“. Fast 70 Jahre lang wurden hier Lokomotiven und Güterwaggons rangiert und repariert. Nun bietet das Areal Raum für etwa 1.300 Einwohnerinnen und Einwohner, Arbeitsplätze, Einzelhandel und öffentliche Grünflächen. Grundlage für das Bebauungsplanverfahren war ein 2010 von der Landeshauptstadt und CA Immo durchgeführter städtebaulicher und landschaftsplanerischer Ideenwettbewerb, aus dem der Entwurf von Peter Ebner & Friends und von Mahl Gebhard Konzepte siegreich hervor ging. Die Freiflächen mit ihren integrierten Spielflächen sollen die Anwohner sowie Besucher zum Verweilen und Erholen einladen.

Ökologie einer naturnahen Bahnbrache

Das Bahnbetriebswerk entwickelte sich durch die Stilllegung zu einer naturnahen Bahnbrache. Humusarme Substrate (z.B. Gleisschotter) speichern kaum Wasser und begünstigen dadurch schüttere Magerrasen. So ist hier ein „hot spot“ der Biodiversität entstanden, das dem Areal in Kombination mit der belassenen Gleisanlage eine besondere Identität verleiht. Mehrere geschützte Tierarten haben aufgrund der für sie idealen, trockenen und heißen Standortbedingungen und der Mischung aus lückiger, niedriger Vegetation und besonnten Säumen und Gebüschen einen Vorkommensschwerpunkt. Zahlreiche Insekten wie die Blauflügelige Ödlandschrecke und die Blauflügelige Sandschrecke, aber auch kleine Wirbeltiere wie die Zauneidechse können auf der Vorrangfläche beobachtet werden – sie sind streng geschützt (§7 (2) 14, ‎BNatSchG).


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